Dienstag, 8. September 2015

Asymmetriphobie

Vermutlich fällt unter dieser Kategorie auch das neurotische Geraderücken von schiefhängenden Bildern an senkrechten Flächen.
Überhaupt bietet Geometrie eine ganze Reihe von Konzepten, die sich hervorragend für das neurotisch Zwanghafte instrumentalisieren lassen: der rechte Winkel, zum Beispiel  (das Arrangieren von Sachen auf waagerechten Oberflächen).

Hängt die Symmetrie, im Umkehrschluß, mit Gerechtigkeit zusammen?

2 Gedanken zu „Dienstag, 8. September 2015

  1. kubelick

    ihre recherchefähigkeiten sind bewundernswert, evolution. conan hat die gemeinte neurose/den zwang genau getroffen: die rechtewinkelmiliz ist für mich die personifizierung der neurotischen kräfte des zwanges. wundervoll. allerdings erscheint mir, morphologisch betrachtet, die vom zwang heimgesuchte, eher amerikanischer herrkunft: ich kann mir die arme kranke beim heimlichen stapeln von 1-gallon-cola flaschen, leibhaftig vorstellen. die herausforderungen sind zahlreich vorhanden.
    nun, glaube ich, ist die kritische masse von stereotypen in einem blogbeitrag erreicht.

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