Freitag, 23. Oktober 2015

Kakistokratie

Als Gegenstück hierzu schlägt die sehr praktische Zusammenstellung „aller“ Herrschaftsformen die Aristokratie – im engsten Sinne des Begriffs – vor.  

Aber nach welchem moralischen und ethischen Maßstab urteilt man?  Ist es möglich ein guter und zugleich tugendhafter Herrscher/Politiker zu sein? Nach dem Motto „You can’t make everybody happy all of the time“ – denn, es wird stets welche geben , die sich benachteiligt fühlen und unzufrieden sind. 

Ist die Tugendhaftigkeit eine unerschütterliche, unbeugsame charakterliche Basis, die sich von Macht nicht verführen lässt? Und ist nicht das Wohlwollen auch oftmals tückisch, also ebenfalls ein Richtwert für Entscheidnungen, der eine sorgfälltige Abwägung bedarf? 

Die Realität zeigt: die Wahl ist meistens zwischen blöd (weder weise noch intelligent) und böse (nach allgemeinem Verständnis des ethischen und moralischen Wertecodex); ab und an gibt es auch die abartigen Mischformen: der wohlwollende Depp, sowie, die weitaus harmlosere Variante, der gemeine Trottel.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.