Zufällig entdeckt: Verbrecherverlag.
Souverän-minimalistische Umschlaggestaltung, höchstens zweifarbig (das Auge dankt), grandios unseriöses Zeichen – erfrischend selbst-ironisch, zuvorkommend und zurückhaltend.
Fabelhaft.
Zufällig entdeckt: Verbrecherverlag.
Souverän-minimalistische Umschlaggestaltung, höchstens zweifarbig (das Auge dankt), grandios unseriöses Zeichen – erfrischend selbst-ironisch, zuvorkommend und zurückhaltend.
Fabelhaft.
Brot und Butter. Goethe und Schiller. Tom und Jerry. Gin and Tonic. Statler and Waldorf…
NYC and Shakespeare.
Ein wunderschönes Projekt und eine großartige Idee, die Poesiejuwelen zu erleben.
Liebe Schnelleserinnen und Streberinnen, wer mit dem Gedanken spielt, die aktuelle Pflichtlektüre ein drittes Mal zu lesen, kann sich dieses 800-seitige Sachbuch als eine löbliche Alternative zu Gemüte führen – bis zu unserem Treffen ein wahres Querlesathon. Nieder mit dem oberflächlichen Wikispicken – ab in das fundierte Sekundäres.
Als Liebesromanautor würde kein halbwegs belesener Rezensent Jules Verne bezeichnen. Doch je weiter man die Empfehlung der SZ Weihnachtsliteraturbeilage liest, desto mehr verfliegt der Schreck, denn die „Liebe“ im Vernes „einzigen Liebesroman“ gilt, wie bereits in seinen früheren und weitaus bekannteren Werken, dem Meer. Um seiner maritimen Leidenschaft einen Rahmen zu geben, handelt Der Grüne Blitz vom Abenteuer der Liebe – vor der sagenhaften Kulisse der schottischen Westküste wird nach den perfekten Wetterverhältnissen gejagt.
Bemerkenswert ist, dass sowohl in der knappen Reklame des Buches in der SZ, als auch in dessen Bewerbung auf der Verlagsseite die traumhafte Verfilmung dieses Werks Vernes Erwähnung findet. Der Film ist in der Tat ein Kleinod voller Poesie und Zauber.
Eric Rohmer
Das grüne Leuchten
Kupferstich aus der Originalausgabe. Die Mare Verlag-Ausgabe glänzt mit zahlreichen solchen, einem Schuber und Leinenband mit Lesebändchen.

Herr Scobel meint, dass die Fragen, die nicht mit Wikipedia oder Googlesuche beantwortet werden können, und dennoch eine Auflösung verlangen, durch philosophieren zumindest reflektiert werden müssen.
Sollten einem die Fragen ausgehen, bietet Frau Frey mit ihrem SinnfragenKombinator 3969 Denkanstöße – für stockende Konversationen oder Philosophierblockaden.
Mit Sicherheit wird an einem App getüftelt, wenn Frau Frey ihre Zeitgenossen ansprechen möchte.
StadtLesen startete 2009 und tourt inzwischen durch Deutschland und die Schweiz.
Die Idee ist großartig. Leider stolperte ich über die Tour in München an einem grauen, feucht-nassen Nachmittag am Odeonsplatz. Die Informationsdamsel bedauerte die unwirtliche Wetterverhältnisse und bangte um den Erfolg des eintätigen Leseevents. Doch die Münchner sind hart in nehmen (die Touristen sowieso): sie saßen, lagen und lümmelten in/auf den Fatboys und ließen sich vom Nieselregen nicht stören.
Knapp vorbei.
Es war ein spannendes Rennen zwischen Gennadij Gor und Martin Walser, am Freitag den 18. Oktober. Nach der ersten Abstimmungsrunde stand es 2:2 und führte zur Stichwahl, wonach der russische Sciencefiction Autor als Sieger hervorging.
Das Schicksal des Nicht-Anerkannt-Werdens scheint Ehen in Philippsburg seit seinem Erscheinen 1957 zu verfolgen, die Zeit spricht von „Vergessen“. Auch aufgrund des knappen Ausscheidens gebührt dem Buch der Ehrentitel des Lesetipps.

Der Nobelpreis für Literatur sowie der diesjährige Man Booker Prize gingen an Frauen:
Alice Munro (Kanada) und Eleanor Catton (Neuseeland).
Kurzmeldung über die Gewinnerin des Man Booker Prize von der
Zeit Online-Redaktion
Leidenschaftliche Reaktionen über das Vorhaben, die Regeln des Man Booker Prize
zu ändern:
„… the Trustees of the Booker Prize Foundation are making two important announcements. The first is that the Man Booker Prize is to expand eligibility for future prizes to include novels originally written in English and published in the UK, regardless of the nationality of the author. „
Kreise, Runden und Zirkel: andere, die lesen, treffen und diskutieren über Bücher und die darüber bloggen.